Sprachförderung im Gemeindekindergarten Alkoven                 

 

Warum ist mein Kind ein Sprachförderkind?

Jede gruppenführende Pädagogin führt anhand eines bundesweit standardisierten Instruments (BESK – Beobachtungsbogen zur Erfassung der Sprachkompetenz) eine Sprachstandsfeststellung durch. Dies geschieht jedes Frühjahr mit allen Kindern ab dem drittletzten Kindergartenjahr. Dabei wird zwischen zwei Bögen unterschieden – jenem für Kinder mit Deutsch als Erstsprache und jenem für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache.

Beide Bögen umfassen die Bereiche Satzbau, Wortschatz und Erzählen.

Für alle Kinder, die in einem oder mehreren Bereichen die Punkteanzahl nicht erreichen, wird in den letzten beiden Kindergartenjahren zusätzliche Sprachförderung angeboten.

 

Wer macht die Sprachförderung?

Die zertifizierten Sprachförderpädagoginnen – in unserem Kindergarten Claudia Keplinger und Stefanie Schwarzbauer.

 

Was bedeutet zusätzliche Sprachförderung?

Zusätzliche Sprachförderung bedeutet, dass das Kind von der Sprachförderpädagogin im Alltag, sowie im Einzelsetting Angebote erhält, um seine sprachlichen Kompetenzen zu erweitern. Für jedes Kind mit zusätzlichen Sprachförderbedarf steht der Sprachförderpädagogin wöchentlich eine Stunde zur Verfügung.

 

Wie wird die Sprachfördereinheit gestaltet?

Zuerst bedarf es einer Kennenlernphase, in der sich die Sprachförderpädagoginnen über die individuellen Interessen, Begabungen und Talente der Kinder Aufzeichnungen machen. Basierend auf diesen, entwickeln sie einen Förderplan, der den aktuellen Sprachstand des Kindes, sowie die geplanten Methoden und Aktivitäten beinhalten. Dabei wird besonders darauf geachtet, die Sprachfördereinheiten lustvoll, interessensbezogen und auf spielerische Art und Weise zu gestalten. Dementsprechend werden vielfältige Materialien und Spiele verwendet.

 

Wozu gibt es Sprachförderung?

Diese Förderung soll den Kindern ermöglichen, eine altersgerechte Sprache zu entwickeln und im Hinblick auf die Schule, sowie in weiterer Folge auf das ganze Leben, über ausreichende Kompetenzen zu verfügen- denn erst durch ausreichende Sprachkenntnisse ist Bildung möglich.

 

Was können wir als Eltern tun?

Zum Wohl des Kindes hoffen wir als Team auf eine gute Zusammenarbeit, eine Kooperation Ihrerseits und eine positive Einstellung gegenüber unserer Arbeit. Wir bieten auch Gespräche zum Austausch an, sowie Sprachfördermaterialien, die Sie für zu Hause nutzen können.